Infostände

...während der fairventure-Konferenz

Informieren Sie sich darüber, wo und wie gute Ideen für das zukunftsgerechte Leben bereits umgesetzt werden. Erkunden Sie, wo auch Sie sich engagieren können. Mitmachen erwünscht!


Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017

 

Essen ist im Jahr 2017 Grüne Hauptstadt Europas. Mit dem Titel wird seit 2010 eine europäische Stadt ausgezeichnet, die hohe Umweltstandards erreicht hat und ehrgeizige Ziele für die Verbesserung des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwick- lung verfolgt. Mit Essen darf sich erstmalig eine Stadt der Montanindustrie Grüne Hauptstadt nennen. Die Transformationsgeschichte einer Kohle- und Stahlstadt zur grünsten Stadt NRWs ist Vorbild für viele Städte Europas. Unter dem Motto „Erlebe Dein Grünes Wunder“ finden 2017 rund 300 Aktionen und Projekte statt.

 

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InterAKTION-Kurs für Entwicklungszusammenarbeit

 

Vermehrt lebt in jungen Menschen zum Ende ihrer Schulzeit der Wunsch, sich für eine gewisse Zeit in der weltweiten Entwicklungszusammen-arbeit zu engagieren. Das InterAKTION- Pro- gramm greift das auf und bereitet systematisch auf Freiwilligendienste in anderen Ländern und Kulturen vor. Eine Besonderheit darin ist, dass dieser Kurs von Aktiven und ehemals Aktiven des von Jugendlichen selbst verwalteten Steinschleuder e.V. durchgeführt wird. Der Bedarf für einen derartigen Kurs ist zweifellos gegeben, und nimmt sogar zu. Es geht um einen Bereich gegenseitiger Entwicklung, in die die Aktiven vor Ort und die jugendlichen „Volunteers“ gleichfalls einbezogen sind.

 

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Transition Town – Essen im Wandel

 

Die weltweite Transition Town Bewegung (Transition bedeutet Wandel, Übergang) sieht in Klimawandel, Ressourcenverknappung und unserem bestehenden Wachstums-Wirtschaftssystem die großen Herausforderungen unserer Zeit. Neue Wege werden in einem sorgsamen Umgang mit allen natürlichen Ressourcen, der Stärkung des lokalen Wirtschaftens sowie gemeinschaftlichem Handeln vor Ort gesehen.

In Essen wurde mit Gemeinschaftsgärten, Bildungsveranstaltungen, einer Filmreihe und einem Lebensmittelführer begonnen, Repaircafés und die Stadtteilnetzwerkgruppe mit Transition Town IdeenMobil und freiem Lastenrad folgten. In Vorbereitung befinden sich Klimastadtführungen und das Projekt „Nachhaltige Nachbarschaft“.

 

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Mobilität~Werk~Stadt

Das Team arbeitet in ver- schiedenen Handlungsfeldern an zahlreichen Projekten im Bereich der Mobilität mit und entwickelt neue Lösungsstrategien. Dabei stehen die Städte Essen, Gelsenkirchen, Bottrop, Gladbeck und Bochum im Fokus der räumlichen Planungen. Es richtet sich an alle Bevölkerungsgruppen mit dem Ziel, die eigene Mobilität zu reflektieren und im Sinne der Nachhaltig- keit zu verändern.

Wichtige Themen sind zurzeit: Durchführung von Bürger- und Experten- workshops zu Mobilitätsthemen, Finanzierung und Begleitung der „Schulwegcheck-Projekte“, Kooperation mit der Klimawerkstadt Essen im Projekt „Mehr Freiraum für Kinder“, Unterstützung von „Tag des guten Lebens / Parking day“-Veranstaltungen, Konzeptionelle Vorschläge zur Verbesserung des ÖPNV und des Radwegenetzes, Weiterentwicklung des Maßnahmenpaketes zur Entlastung der B224, Nutzerorientierte Aufberei- tung digitaler Mobilitätsdaten, Informationsaustausch mit den Ver- waltungen, der Politik und den Verkehrsbetrieben.

Die Mobilität~Werk~Stadt arbeitet mit einer Vielzahl von Organisationen zusammen. Hierzu zählen sowohl kommunale Stellen (z.B. Klimaagentur Essen, Mobilitätsbeauftragte der Städte), als auch Verkehrsgesellschaften (z.B. EVAG, Bogestra) und im besonderen Maße zivilgesellschaftliche Gruppen, Vereine und Verbände (z.B. Runder UmweltTisch Essen RUTE, aGEnda21 Gelsenkirchen, VCD, ADFC, BUND).

 

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FIAN (FoodFirst Informations- & Aktionsnetzwerk) setzt sich seit 1986 für das Menschenrecht auf Nahrung ein.

Denn Hunger ist kein Schicksal. Die meisten Menschen hungern auf dem Land, also dort wo Nahrungsmittel angebaut werden. Hunger lässt sich nur besiegen, wenn seine Ursachen offen gelegt werden. Weltweit werden Menschen durch politische, soziale und wirtschaftliche Hemmnisse daran gehindert, ihr Menschenrecht auf Nahrung durchzusetzen. Zum Beispiel durch Vertreibungen, soziale Ungerechtigkeit und Diskriminierung. Oder durch ungerechte Strukturen im nationalen und internationalen Handel. FIAN konzentriert sich dabei auf die Mitverantwortung deutscher Politik und Unternehmen. Der Verein hat verschiedene Sektionen weltweit und in Deutschland gibt es verschiedene Lokalgruppen. So auch im Ruhrgebiet, wo wir uns mitThemen wie Landnahme, -reform, Saatgutvielfalt und Konzernmacht in der Agrar- und Lebensmittelindustrie auseinandersetzen.

 

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„Das moderne Lebensmittelsystem wurde von einer Handvoll privilegierter Menschen geschaffen. Ernährungssouveränität besteht darauf, dass dies illegitim ist, weil die Gestaltung unseres Gesellschaftssystems nicht das Privileg von Wenigen, sondern das Recht von Allen ist.“

Raj Patel

 

Gemeinsam mehr erreichen!

Essen hat im Klimaschutz viel erreicht, aber es ist noch viel zu tun. Das Potential dafür ist in unserer Stadt vorhanden. Klimaschutz braucht das Engagement der gesamten Stadtgesellschaft. Nur wenn private Immobilienbesitzerinnen und –besitzer, Unternehmen, Vereine und die Essener Bürgerschaft mit ihren Beiträgen zum Klimaschutz vorangehen, werden wir unsere gemeinsamen Klimaverantwortung gerecht.

Die Klimawerkstadt Essen bildet den Rahmen für die vielfältigen Klimaschutzaktivitäten in unserer Stadt. Um die Akteure der Klimawerkstadt Essen im Sinne einer neuen Klimakultur zu vernetzen, wurde die Klimaagentur Essen gegründet. Als zentrale und unabhängige Anlaufstelle vermittelt die Klimaagentur Essen Wissen an Verbraucherinnen und Verbraucher, Unternehmen, Handel, Handwerk, Vereine und Kirchen. Sie setzt Impulse und fördert Projekte, organisiert Veranstaltungen und Kampagnen. Als Marktplatz für Forschung, Wirtschaft und Bürger schafft sie den Raum, den effektiver Klimaschutz hier vor Ort braucht.

 

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